Geschichte über das Bollhaus
Das
Bollhaus an der Ostseite der Brücke wurde wohl um 1500 errichtet. Der
doppelgeschossige Bau diente zur Verstärkung des äusseren Reusstores. Seine
keilförmige Schmalfront richtet sich gegen die Strömung. Der Unterbau
besteht aus grossen, sorgfältig zugehauenen Steinquadern. Das aufgehende
Mauerwerk ist aus verputzten Bruchsteinen gefügt. Eingemauerte steinerne
Kugeln verleihen der scharten besetzten Aussenfront ein trutziges Aussehen.
Das Bollhaus diente in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zeitweise als
Verkauflokal für Wolle und Garn. Deshalb wurde es auch Garnhüsli genannt.
Das Wandbild mit dem Bremgarter-Löwen wurde anlässlich der Renovation von
1959 wurde von der Nord- an die Südwand übertragen.
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Vermietung des Bollhauses durch den UOV-Bremgarten
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